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Das magische Buch

22.07.2019

Brief vom Weihnachtsmann * Video vom Weihnachtsmann

 

Das braune, schwere Buch, das ganz oben in einem Holzregal stand, bewegte sich ein bisschen. Es bewegte sich immer mehr, hin und her, so dass es schließlich mit Schwung vom Regal hinunterplumpste. Es öffnete sich langsam und mit einem goldenen Schimmern kamen seine reich mit Ornamenten geschmückten Seiten zum Vorschein. Die Wahl der Seiten war nicht zufällig. Das Buch wusste ganz genau, was es sein Finder zu sehen bekommen sollten.

Ein Elf, der gerade auf dem Weg in die Werkstatt war, bemerkte zufällig den merkwürdigen Schein, der aus dem Zimmer kam, vermutete aber, dass einer der Elfen wieder das Licht angelassen hatte. Mit sicheren Schritten trat er ein, entschlossen, das Licht auszuschalten, als er bemerkte, dass das Licht eine andere Quelle hatte. Eine ganze Weile starrte er verwirrt das auf dem Boden liegende Buch an, bis ihm plötzlich bewusst wurde, was los ist.

„Weihnachtsmann! Das Buch! Es hat eine Nachricht für uns, aber ist es dafür nicht zu früh??? Es ist doch erst Juli!“ Ganz in Panik lief er so schnell wie möglich zum Büro des Weihnachtsmanns.

Noch ganz verschlafen öffnete der Weihnachtsmann langsam ein Auge und hoffte, dass der Elf geträumt hatte. Sonst hätte es eine ganze Menge Arbeit bedeutet. Arbeit für den Weihnachtsmann, die Elfen und für alle Weihnachtmannhelfer, auch die mit Fell. Die Urlaubspläne hätten warten müssen und wer weiß, wann sich die nächste so gute Gelegenheit bieten würde, ans Meer zu fahren?

Aus dem Zimmer kamen nicht nur das immer hellere Licht, sondern auch Geräusche, als würde jemand Luftpolsterfolie mit den Fingern zerplatzen lassen. Das Buch wurde sichtlich aufgeregter und wollte so schnell wie möglich eine wichtige Nachricht loswerden. Aber icht nur irgendeine Nachricht!

Der Weihnachtsmann tat einen tiefen Seufzer, stand vom Bett auf und trippelte betrübt in das andere Zimmer. Die schöne Ruhe wurde gestört, und das so früh am Morgen.

„Es ist erst fünf Uhr morgens! Es ist nicht mal Zeit für ein richtiges Frühstück“, dachte er.

Als er das Zimmer betrat, kniff er seine Augen zusammen. So ein helles Licht von dem Buch hatte er nicht erwartet.

„Es muss etwas sehr, sehr wichtiges sein. Das Buch hat sich noch nie so verhalten“, murmelte er.

Nach einer Weile hatten sich alle Elfen und Helfer um das Buch versammelt. Mit einer großen Neugier schauten sie mal das Buch, mal den Weihnachtsmann an und erwarteten die große Nachricht.

Na gut, mal sehen, was so wichtig ist, dass wir so früh geweckt werden.“ Der Weihnachtsmann näherte sich dem Buch. Der Schein ließ ein bisschen nach, so dass es möglich war, sich mit seinem Inhalt vertraut zu machen. Der Weihnachtsmann machte einen tiefen Atemzug und begann es vorzulesen.

„Jonas Schmidt,  Sophia Meyer, Mia Seidel…“, er las immer weiter, ohne das Ende der Liste zu sehen.

„Die Liste ist so lang, dass ich sie bis zum Ende nächster Woche lesen werde! Seht ihr, was ich sehe? Die Liste der Kinder ist doppelt so lang wie letztes Jahr! Aha! Das ist der Grund, warum das Buch schon jetzt, im Sommer aufgewacht ist. Unermüdlich hatte es seit dem Jahresanfang gearbeitet und neue Kandidaten aufgeschrieben!“, der Weihnachtsmann wandte sich seinen treuen Freunden zu und strich sich über seinen Bart. Er schaute vor sich hin und überlegte, wie viel Zeit sie dafür wohl brauchen würden.

„Weihnachtsmann“, sagte der Elf, „weißt du schon, wie viele Briefe vom Weihnachtsmann wir in diesem Jahr verschicken sollten? Oder sollten die Kinder, besonders diese, die nicht mehr an dich glauben, ein Video vom Weihnachtsmann bekommen? Wenn sie dich live sehen, werden sie bestimmt ihren Glauben an dich wiedergewinnen!“

„Noemi, meine Liebe, und du, Galad, bringt das Buch bitte ins Wohnzimmer und legt es auf seinen Ehrenplatz.“

Die Elfen erfüllten den Wunsch des Weihnachtsmannes und das Buch lag schon nach kurzer Zeit auf einem Holzpodest, das in der Mitte des Raumes stand.

„Das Jahr bringt uns eine ganze Menge Arbeit, meine Lieben“, sagte der Weihnachtsmann und wischte sich mit einem Ärmel die Stirn ab.

Die Liste war aber nicht alles, was das Buch allen zeigen wollte, oh nein. In diesem Jahr hatte es vor, den Helfern ihre Arbeit zu erleichtern. Es schimmerte noch mal kurz, diesmal mit einem bunten Licht, als würde es alle in der Nähe zu sich einladen wollen. Die Namensliste wurde plötzlich undeutlich, verschwamm, bis sie schließlich ganz verschwand. Huch! Was ist denn das? Mit goldenen Buchstaben geschrieben erschienen oben auf der Seite der erste Vor- und Nachname.

„Was ist so besonderes daran, mein Buch?“, dachte Noemi.

Im Handumdrehen tauchte unter dem Namen ein Bild des ersten Kindes auf. Nie zuvor hatte das das Buch Bilder gezeigt! Wo hatte es denn so was gelernt?  

„Na bitte, das Bild zeigt ein ferngesteuertes Auto. Nicht irgendeins, sondern ein Sportauto. Ist es nicht das, das Fynn unbedingt haben möchte?“, der Weihnachtsmann wandte sich dem Buch zu.

Immer schneller tauchten im Buch immer neue Bilder auf. Da es ein magisches Buch war, hatten die Seiten kein Ende, es selbst wurde aber nie dicker.

„Wenn es nur möglich wäre“, dachte der Weihnachtsmann, „mehr Pfannkuchen zu essen und nie dicker zu werden…“

Gleich neben den Bildern der Geschenke erschienen zwei weitere Zeichen. Eins sah wie eine kleine Kamera aus und das andere wie ein Briefumschlag.

„Das Buch schlägt uns wohl vor, wie wir am besten mit den Kindern Kontakt aufnehmen sollten.“, sagte der Elf freudig. „Hier zum Beispiel“, zeigte er mit dem Finger, „Anna wird eher an uns glauben, wenn sie ein Video vom Weihnachtsmann bekommt. Lukas hingegen sollte einen Brief vom Weihnachtsmann erhalten, weil er sehr gerne liest!“

„Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als uns so schnell wie möglich an die Arbeit zu machen. Aber Moment mal!  Zuerst das Frühstück!“ sagte der Weihnachtsmann und lud alle in die Küche ein. Noemi streichelte den Rücken des Buches mit den Worten:

„Wir danken dir für deine Hilfe. Du bist nicht nur schön, sondern auch genial! In diesem Jahr bekommt jedes Kind das bestmögliche Geschenk. Ich muss jetzt los, tschüüüss!“

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